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Das Gegenteil von Hasen
Autor/in: Anne Freytag
Verlag: Heyne fliegt
Seiten: 416 Seiten
Preis: 17,00 EUR (HC)

Sie sind in derselben Jahrgangsstufe und trotzdem in verschiedenen Welten. Julia, Marlene und Leonard im Zentrum der Aufmerksamkeit, der Rest irgendwo in ihrer Umlaufbahn. Dann geschieht etwas, das alles verändert: Eines Morgens macht plötzlich eine Internetseite die Runde, die bis dato auf privat gestellt war. Darauf zu finden sind Julias ungefilterte Gedanken, Bomben in Wortform, die sich in kürzester Zeit viral verbreiten. Es sind Einträge, die ein ganz anderes Bild des beliebten Mädchens zeigen, das alle zu kennen glauben. Wer hinter der Aktion steckt, ist zunächst unklar, doch nach und nach kommt heraus: Gründe dafür hätten einige

Ich liebe die Bücher von Anne Freytag und deswegen war ich auch schon sehr gespannt auf ihr neuestes Werk. Der Klappentext klingt auf jeden Fall vielversprechend.
Der Einstieg fiel mir recht leicht. Zwar musste ich mich erstmal mit den verschiedenen Perspektiven vertraut machen, aber das klappte recht schnell und ich habe tatsächlich zu allen drei Hauptpersonen eine Bindung aufbauen können.
Julia ist ein beliebtes Mädchen und mit dem Traumtyp der Schule zusammen. Aber ist sie auch wirklich glücklich damit? Schnell merkt man, dass dies nicht der Fall ist und das ist auch der Grund, warum sie „diese Beiträge“ geschrieben hat. Das diese dann veröffentlicht werden ist für Julia natürlich wie sozialer Selbstmord.
Edgar ist ein unglaublich lieber Typ und total verrückt nach Julia. Er ist so liebenswürdig. Ich mochte ihn am liebsten und auch tatsächlich sofort. Seine beste Freundin Linda ist ebenfalls sehr sympathisch. Sie hat allerdings in der Vergangenheit so einiges mitgemacht und manches steht ihr und Edgar dann auch im Weg.
Die Story war sehr interessant. Lange wusste man gar nicht, was in den Beiträgen stand und ich war richtig neugierig darauf. Letztendlich muss ich aber auch sagen, dass es stellenweise nicht ganz so spannend war und ich das Ende auch nicht so gut fand. Da habe ich mir einfach etwas viel dramatischeres vorgestellt. Dennoch konnte mich das Buch begeistern.
4 von 5 Punkten

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